Generalbebauungsplan 1969

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Im Jahr 1969 wurde der Generalbebauungsplan für Eisenhüttenstadt basierend auf einem Richtlinienentwurf der Bauakademie der DDR beschlossen.

In diesem wurde der Zentrale Platz in seiner prospektiv zentralen Rolle bestätigt, wobei seine Funktion eine Art Gelenk zwischen den beiden zentralen Achsen, der Nord-Süd-Achse Leninallee und der Ost-West-Achse Straße der Republik sein soll. Betont wurde die Symbolbedeutung der ersten Hochofengruppe des EKO, welches auf die Bedeutung Stadt als "metallurgisches Zentrum der DDR" verweist. Auf dem Zentralen Platz sollten laut Planung Gebäude für Verwaltung und Forschung entstehen.


Für die etwa zweieinhalb Kilometer lange Straße der Republik war eine Gliederung nach "Erlebnispunkten" angedacht. Diese umfassten den Zentralen Platz, die Kreuzung mit der Karl-Marx-Straße, die Inselspitze sowie der neue Bahnhof und das neue Stadtteilzentrum Fürstenberg.

Die Entwicklung der Einwohnerzahl Eisenhüttenstadts wurde auf einen Zielwert von 100.000-110.000 geschätzt. Die geplante Überbauung der Altstadt Fürstenbergs wurde nicht zuletzt mit dieser Prognose gerechtfertigt.

Auf den Generalbebauungsplan 1969 folgte der Generalbebauungsplan 1978.

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