Heinz Bräuer
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Heinz Bräuer (* 16. September 1916 in Guben, † 31. Oktober 2007 in Eisenhüttenstadt), war der erste Pfarrer der evangelischen Friedensgemeinde. Der Pfarrer im Ruhestand ist Ehrenbürger von Eisenhüttenstadt und Träger des Bundesverdienstkreuzes. Im ehemaligen Fürstenberger Scheunenviertel wurde ihm zu Ehren eine Pfarrer-Bräuer-Straße benannt.
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Biographie
Der Pfarrer i.R. und Ehrenbürger von Eisenhüttenstadt verstarb am Reformationstag 2007 im Alter von 91 Jahren.
Fragebogen
- Name: Heinz Bräuer
- Geburtsdatum/-ort: 16. September 1916 in Guben
- Leibgericht: Ich bin ein Allesesser.
- Lieblingsbuch: Natürlich die Bibel!
- Lieblingsautor: Ich habe keinen.
- Laster: Ich rauche nicht, ich trinke nicht. Ich habe mal geraucht, aber das ist lange her. Ich rauche schon seit 20 Jahren nicht mehr.
- artiger Schüler: Ein braver Schüler, aber nicht so gut.
- Vorbilder: Ja, gibt es. Den Fürstenwalder Superintendenten Walther Hillebrand, meinen Konfirmator. Ich gehörte zu seinem ersten Konfirmandenjahrgang. Er führte mich durchs Studium. Er hat mich ordiniert. Wir waren bis zu seinem Tod Freunde.
- schönster Tag im bisherigen Leben: Mein Hochzeitstag. Da habe ich meine Frau bekommen.
- In welcher Zeit würden Sie gerne leben? Jetzt. Es gab zu allen Zeiten Nöte und Schönes, was wir heute nur nicht mehr erfahren. Ich bin interessiert daran, wie es bis zum Jahr 2000 und darüber hinaus weitergeht.
- Was mögen Sie gar nicht? Unpünktlichkeit kann ich nicht leiden.
- Was lieben Sie am meisten? Dass ein Wort etwas gilt, ich mich darauf verlassen kann.
- Was halten Sie von der heutigen Jugend? Genau so viel wie von der Jugend meiner Zeit, auch wenn man den Eindruck gewinnt, dass die Jugendkriminalität höher ist. Aber ich gebe getrost die Zukunft in die Hände der Jugend. Was auffällt, sind ja eher die Ausnahmen. Es gibt so viele nette junge Menschen, aber die fallen eben nicht so auf und kommen auch nicht in die Zeitung. Die Jugend von heute ist nur lauter.
- Welche drei Dinge würde Sie auf eine einsame Insel mitnehmen? Ein Kochbuch, Streichhölzer zum Feuer machen und ein Licht, um Schiffen Zeichen zu geben.
- Was ist für Sie der Sinn des Lebens? Es gibt keinen generellen Sinn des Lebens. Jeder ist einzigartig. Jeder muss seinen eigenen Sinn finden.
Eisenhüttenstadt, 11.3.1997 (aus: ZIELSCHEIBE, Nr. 22, April 1997, S. 10)
Bibliographie
- Bräuer, Heinz: Die ersten drei Jahrzehnte der evangelischen Friedenskirchengemeinde Eisenhüttenstadt. Erinnerungen (Privatdruck), Eisenhüttenstadt 1991. (freier Download hier)
