Herbert Aschmann

From Eisenhüttenstadt-Wiki

Jump to: navigation, search

Der Maler und Graphiker Herbert Aschmann (*06. Juni 1913 in Meißen, † 20. November 1975 Meißen) steht mit Eisenhüttenstadt dahingehend in Verbindung, als dass er mit seinem Gemälde Stahlwerk (bzw. "Eisenhüttenkombinat Ost - Kohle und Eisen") im Jahr 1952 eine frühe künstlerische Darstellung des Unternehmens "Sozialistische Industriestadt" schuf.

Nach einer Gebrauchsgraphikerlehre in Dresden in den Jahren 1927-31 studierte er bei u.a. bei Max Adolf, Peter Frey und Arno Drecher an der Kunstgewerbe-Akademie in der sächsischen Hauptstadt und war im Anschluss bis 1950 freischaffend tätig. Ab 1950 trat er vorwiegend als Bühnen- und Kostümbildner in Erscheinung (von 1950-1963 am Stadttheater Meißen, 1963-1967 am Stadttheater Görlitz/Zittau, 1967-69 am Deutsch-Sorbischen Volkstheater in Bautzen). Er war Mitglied des Künstlerzusammenschlusses "Das Ufer". Kunst am Bau schuf er u.a. in Coswig, wo er die Glasfenster der 5. Oberschule gestaltete. Im Jahr 1973 war er Kunstpreisträger der Stadt Meißen.

Persönliche Werkzeuge