Johannes Hansky
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Johannes Hansky (* 24. November 1925 in Nebelschütz bei Kamenz, † 15. Juli 2004) war Maler und Gebrauchsgrafiker. Er hat das Stadtwappen von Eisenhüttenstadt entworfen. In Eisenhüttenstadt war er ursprünglich Mitarbeiter der Abteilung für Werbung des Eisenhüttenkombinates. Später arbeitete er bei der Ausbau-Union Eisenhüttenstadt, bevor er nach seiner Aufnahme in den Verband Bildender Künstler 1963 Freiberufler wurde.
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Biografie
Johannes Hansky wurde 1925 als Sohn eines sorbischen Handwerkers und Kleinbauern geboren. Seine Malerlehre wurde durch den Zweiten Weltkrieg unterbrochen. Von 1952 bis 1955 erfolgte ein Studium bei Professor Werner Nerlich an der Fachschule für angewandte Kunst in Potsdam. 1955 kam er nach Stalinstadt, wo er den Koffer anfangs gar nicht erst auspacken wollte. 1961 bis 1962 absolvierte er ein Zusatzstudium der Fotografik an der Schule für angewandte Kunst in Berlin. Von 1973 bis 1988 war Hansky Bezirksvorsitzender des Verbandes Bildender Künstler der DDR im Bezirk Frankfurt an der Oder. 1991 verließ er Eisenhüttenstadt und zog um nach Bomsdorf.
Auszeichnungen
- Vaterländischer Verdienstorden in Bronze
- Kunstpreisträger des Oderbezirkes
Werke
- Stadtwappen Eisenhüttenstadt
- Glasfenster im Sozialgebäude des Konverterstahlwerkes
Lackschliff
- Abstich bei Nacht, Lackschliff, 60 x 85 cm
- Der Weg nach oben, Lackschliff
- Die Taube
- Die Sirene
Plakate
- Staatliches Ensemble für sorbische Volkskunst (Bestes Plakat des Jahres, 1967)
- Ein Weg, ein Ziel, Plakat für den RGW
- Angela Davis
- Plakat der 12. Oderfestspiele (Bezirk Frankfurt (Oder) 30.9. - 8.10.1972)
- Plakat der 16. Oderfestspiele
- Galerie Junge Kunst
- Pflegt und schützt die Grünanlage unserer Stadt (auf Litfasssäulen in Eisenhüttenstadt)
Literatur
- Karl-Heinz Droggan: Von der Briefmarke bis zum Lackschliff. Zum 60. Geburtstag des Gebrauchsgrafikers Johannes Hansky. IN: Heimatkalender Stadt- und Landkreis Eisenhüttenstadt 1985, S. 42-45.
