Matthias Steier

From Eisenhüttenstadt-Wiki

Jump to: navigation, search

Der Maler und Graphiker Matthias Steier (* 6. Januar 1959 in Leipzig) lebt seit vielen Jahren in Eisenhüttenstadt. Er steht unter dem Eindruck der Leipziger Schule, des magischen Realismus und des Surrealismus. Ausstellungen in Deutschland (Bernau, Saarlouis, Halle/Saale, Potsdam), Polen, Belgien und den Niederlanden. In seinen oft traumartigen Bildern sind nicht selten Architekturzitate und Motive aus Eisenhüttenstadt zu erkennen.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

Nach einer Ausbildung zum Reprotechniker und der Tätigkeit als Helio-Operateur, studierte Steier ab 1978 an der Hochschule für Grafik und Buchdruck in Leipzig bei Dietrich Burger, Wolfgang Peuker und Arno Rink, wo er 1983 das Diplom zum Maler erhielt. Es folgte die Mitarbeit an Werner Tübkes monumentalem Panoramabild in Bad Frankenhausen. Seit 1987 ist er künstlerisch freischaffend in Eisenhüttenstadt tätig. Im Jahr 1994 war er Stadtmaler in Waltrop. Seit dem 2. Mai 2006 zieren fünf Aquarelle seiner Oder-Impressionen die gleichnamige Briefmarkenedition des privaten Zustelldienstes Speedy Express. Seit Juni 2006 ist sein Wandbild "Eiszeit" in der Friedrich-List-Straße, das Steier gemeinsam mit dem Metallbildhauer Eckhard Herrmann im Auftrag der Wohnungsbaugenossenschaft (EWG) anfertigt, zu besichtigen.

Fragebogen

Name: Matthias Steier, freischaffender Maler und Grafiker

Geburtsort/-datum: 6. Januar 1959 in Leipzig

Leibgericht: Fischsülze im „Deutschen Haus“ in Ückeritz

Lieblingsmusik: Michael Newman (Filmmusik)

Lieblingsautor: John Irving („Lasst die Bären los!“)

Laster: Keine, die in der Zeitung stehen müssten.

artiger Schüler: Ständig wechselnd. Das war abhängig davon, ob der Lehrer Persönlichkeit ausstrahlte.

Vorbilder: Max Beckmann

einschneidendstes Erlebnis im bisherigen Leben: Mein Leitersturz 1979. Ich lag 14 Tage im Koma und habe dadurch eine neue Sicht zur Lebenundtod-Problematik bekommen.

In welcher Zeit/Epoche würdest du gerne leben? Die Zeit ist egal, weil die Summe aller Zwänge zu allen Zeiten gleich bleibt.

Was liebst du am meisten? Die Natur in all ihren Erscheinungsformen.

Was magst du gar nicht? Gewalt, Intriganz.

Welche drei Dinge würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen? Sternenatlas, Bahncard und einen Aiwasowski-Bildband.

Was ist für dich der Sinn des Lebens? Farbflecken hineinbringen.

ein paar Worte zu Eisenhüttenstadt: naturnah, überschaubar, spannend, etwas schwerfällig.

Eisenhüttenstadt, 05.05.1997 (aus: ZIELSCHEIBE, Nr. 23, Mai 1997, S. 10)

chronologisch ausgewählte Werke

  • 1986: Porträt Regina F., Öl auf Leinwand, 71 x 60 cm
  • 1986: Sinteranlage, Kaltnadelradierung
  • 1988: Die blaue Stunde, Öl
  • 1989: Zyklus Yachtwerft, Kohlezeichnung
  • 1990: Abfahrtsversuche, Wandbild in der Aula des Städtischen Gymnasiums
  • 1990: Das Haus, Öl auf Leinwand
  • 1991: Die verlassene Tegethoff oder die dritte Eroberung des Südpols, Öl
  • 2000: Apfelmännchen, Öl auf Leinwand
  • 2000: Applegate, Öl auf Leinwand
  • 2001: Einschnitte, Öl auf Leinwand
  • 2001: Halloween, Öl auf Leinwand
  • 2001: Pocahontas, Häuptling Red Cloud und eine nichtgenanntwerdenwollende Person, Öl auf Leinwand
  • 2001: Der Gletscher kalkt oder Der Balkon von Verona, Öl auf Leinwand
  • 2001: Die Erkenntnis, Öl auf Leinwand
  • 2001: Golden Delicious über Gormaz, Öl auf Leinwand
  • 2001: Das Berlanga-Quartett on Tour, Öl auf Leinwand
  • 2002: Apfelschimmel, 46 x 67 cm, Aquarell
  • 2002: El Silencio, Öl auf Leinwand
  • 2002: Medea und der Erzengel Gabriel in Caracena, Öl auf Leinwand
  • 2006: Eiszeit - Mammut und Apfelhälfte im Eiswürfel. Wandgemälde mit einer Plastik des Metallbildhauers Eckhard Herrmann (MOZ-Artikel online)

Bilder

steier.jpg Wandbild Mammut in der Friedrich-List-Straße (noch ohne Mammut)

Ausstellungen

  • Bernau
  • Eisenhüttenstadt
  • Berlin (seit 2007): Apfelgalerie in der Goltzstraße 3, Schöneberg

Weblink

Persönliche Werkzeuge